Trang schreibt – 2.: Luftleitungsmessung

Hallo zusammen,

heute beschreibe ich eine Messung aus der Tonaudiometrie; und zwar die Luftleitungs-Messung der Hörschwelle, die mit einem Kopfhörer durchgeführt wird.

Der Hörakustiker spielt dem Patienten unterschiedliche Töne vor. Erstmal kommen hohe, dann kommen tiefe Töne. Tiefe Töne liegen zwischen 125 Hz und 1 kHz, hohe Töne zwischen 1 kHz –und 8kHz bzw. sogar 16 kHz. Das Hörfeld eines normalhörenden Menschen liegt zwischen 20 Hz und 20 kHz. Bei dieser Messung reicht es aber normalerweise aus, wenn wir den Bereich von 125 Hz bis 8 kHz untersuchen.


Jeder Messpunkt jeder Frequenz wird vom Hörakustiker mindestens zwei Mal kontrolliert. Sobald der Kunde den Ton gerade eben hören kann, dann gibt er ein Signal. Der Grad des Hörverlustes hängt von der Luftleitungskurve ab. Negativ bis 20dB ist der normalhörende Bereich. Das heißt, dass der Kunde keine Hörminderung hat. 20dB – 40dB ist eine leichtgradige, 40dB – 60dB eine mittelgradige und 60dB – 80dB eine hochgradige Schwerhörigkeit. Ab 80dB spricht man von an Taubheit grenzend.

Damit die gesetzliche Krankenkasse einen Teil des Hörsystems für den Kunden bezahlt, muss die Messkurve mit mindestens einem Punkt im Frequenz-Bereich 500Hz – 4kHz bei 30dB oder darüber liegen. Das ist alles über die Luftleitungs-Messung, von der ich euch erzählen wollte.


Bis bald!
Trang

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