Tinnitus – Was verbirgt sich hinter Ohrgeräuschen?

Tinnitus ( lat. tinnire: klingeln ) ist der medizinische Fachbegriff für Ohrgeräusche. Jeder Vierte Deutsche hat schon mal einen Tinnitus erlebt. Er kann sich auf vielerlei Weise bemerkbar machen und äußert sich ganz individuell. Betroffene berichten von einem Klingeln, Pfeifen, Brummen, Summen bis hin zu einem Rauschen im Ohr.

Das jeweilige Ohrgeräusch kann einseitig oder auf beiden Ohren zu hören sein, permanent oder nur zeitweise auftreten und aus einem oder mehreren Geräuschen bestehen. Unterschieden wird dabei zwischen objektiven und subjektiven Ohrgeräuschen.

Tinnitus oder auch Ohrgeräusche haben verschiedene >Auslöser. Meist liegt die Ursache an einem noch unbemerkten Hörverlust.

Bei dem selteneren objektiven Tinnitus liegt eine physikalische Schallquelle als eine tatsächliche Geräuschquelle zugrunde. Diese kann beispielsweise von Gefäßkrankheiten oder aber von einer muskulären Verkrampfung stammen. Bei einem subjektiven Tinnitus sind die Ohrgeräusche nur vom Betroffenen selbst hörbar. Hier ist es deutlich schwerer, eine konkrete Ursache als Auslöser festzumachen. Der weitaus größte Teil der Betroffenen, nämlich mehr als 99%, hat einen subjektiven Tinnitus.

In Deutschland leiden etwa drei Millionen Menschen unter einem chronischen Tinnitus. Damit ist etwa jede 25. Person betroffen. Jährlich kommen etwa 250.000 Tinnitus-Patienten hinzu.

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten eines subjektiven Tinnitus